Info-Update Coronavirus

01.07.2020  Der Bundesrat hat am Mittwoch, 1. Juli 2020, darüber informiert, dass Personen, die aus Risikoländern in die Schweiz reisen, zu Beginn zehn Tage in Quarantäne müssen. Gestern wurde die entsprechende Liste publiziert (https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/empfehlungen/empfehlungen-fuer-reisende.html).

 

Im Nachgang dazu stellen sich ein paar Fragen für die Handhabung betreffend der Schule:

Grundsatz: ein Verbot von Reisen in Risikoländer kann vom Schulträger weder gegenüber den Lehrpersonen noch den Schülerinnen und Schülern bzw. deren Eltern ausgesprochen werden.

Folgen von Reisen durch Schülerinnen und Schüler in ein Risikoland: Es wird für die Schulen nicht möglich sein, lückenlos sicherzustellen, dass Schülerinnen und Schüler, die in ein Risikoland gereist sind, die 10-tägige Quarantäne auch tatsächlich einhalten. Wenn Schulkinder nach den Ferien trotzdem in die Schule kommen, obwohl die Quarantänezeit noch nicht abgelaufen ist (und die Schule das dann auch tatsächlich entdecken kann), können sie nach Hause geschickt werden, ohne dass eine Betreuungspflicht seitens Schule bestehen würde: Die Quarantänepflicht ist den Eltern bekannt bzw. kann als bekannt vorausgesetzt werden, und sie haben die Folgen ihres Entscheids zu tragen, wenn sie dennoch in ein Risikoland reisen.

 

Wir wünschen Ihnen allen einen erholsamen und schönen Sommer.

Freundliche Grüsse, Alexander Kummer, Leiter Amt für Volksschule